Stadtbild

Stadtansicht 1950er Jahre

Einwohner und Ereignisse

 

Einwohnerzahl

1946

= 35.800 Einwohner

 

1950

= 41.000 Einwohner

Häuserbestand

1945

= 3.482 Wohngebäude

 

1945

Luftangriffe auf Ingolstadt
SS-Einheiten sprengen die Donaubrücken

1946

Der klassizistische Festungsgürtel und die Außenforts werden auf Befehl der amerikanischen Besatzung größtenteils zerstört

1947

Volkshochschule nimmt Unterricht auf

1948

Währungsreform
Der Wiederaufbau der Stadt läuft
Wohnblocks und ganze Stadtviertel werden gebaut

1949

Eröffnung der neuen Autobahnbrücke (einspurig) AutoUnion beginnt mit Motorradproduktion

1952

Neue Donaubrücke wird dem Verkehr übergeben

Stadtansicht 1950er Jahre (Teilfoto)

Lupe1

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Stadtplan 1949

Personal / Struktur

Vierheilig Rudolf (Kommandant)

Ernstberger Theo (Vorstand)

Lupe1
Lupe1

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Auszug aus dem Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 17. Mai 1946

Übung Rathausplatz 1953

Brandeinsatz / Übung

Geborstene Druckgasflasche

Dachstuhlbrand Schillerstraße

Brand auf der Autobahn

Brand Auto Union

Technische Hilfeleistung

Fahrzeuge / Ausrüstung / Gerät

Fahrzeugparade 1953

Tanklöschfahrzeug TLF 16, DB/Metz, Bj. 1954

Übung Auto Union

Mannschaft 1947

Ärmelabzeiche ab ca. 1946

Lupe1

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Feuerwehrdienstkleidung 1947

Feuerwehrschutzanzug Bayern I, 1949

Ärmelabzeichen ab 1948/49

Die erste Ingolstädter Drehleiter 1947 - 1970

Bezeichnung: SDL (Schwere Drehleiter), ab 1943 „Drehleiter, DL 22“

Fahrgestell/Aufbau: Daimler-Benz / Magirus

Typ: DB L 4500 F
Baujahr: 1944

Motor: Daimler-Benz

Typ: OM 67/4 (Tauschmotor OM 67/8)
Zylinder: 6
Leistung: 112 PS bei 2250 U/min (120 PS)
Hubraum: 7274 ccm

zul. Gesamtgewicht: 11.150 kg

 

Drehleitertyp: Magirus, DL 22,

Leitergetriebe DG 124,
Leiterlänge 22 m + 2 m Handausschubteil

Besatzung: 1/2/3 (1 Führer und 2 Mann)

Gebaut im Zeichen von Materialverknappung und Einsparungsmaßnahmen, davon zeugen zum Beispiel die mit Sperrholz beplankten Türen, wurde das Fahrzeug bis Kriegsende bei einer Luftschutzabteilung (mot) eingesetzt, damals noch dunkelgelb lackiert. Nach Kriegsende gelangte sie in München in ein Sammeldepot für Wehrmachtsgut. Aus diesem Bestand wurde die DL durch Unterstützung des Landesbranddirektors Dirnagl der FF Ingolstadt zugewiesen. Am 27.7.1948 wurde sie als erstes Fahrzeug dieser Art auf die FF Ingolstadt zugelassen. Bis 1970 war die Drehleiter im Dienst der FF Ingolstadt, danach wurde sie von der FF Kösching übernommen und bis 1985 eingesetzt. Die Drehleiter befindet sich seit November 1999 im Besitz der Historischen Fahrzeugsammlung-Feuerwehrtechnik.

Ereignisreiche Jahre bei der Feuerwehr 1943 - 1964

Bezeichnung:
GLG (Großes Löschgruppenfahrzeug),
ab 1943 „Löschfahrzeug, LF 25/43“

Fahrgestell/Aufbau: Daimler-Benz / Carl Metz

Typ: DB L 4500 F
Baujahr: 1942 (Baumuster 1943)

Motor: Daimler-Benz

Typ: OM 67/4
Zylinder: 6
Leistung: 112 PS bei 2250 U/min
Hubraum: 7274 ccm

zul. Gesamtgewicht: 10.960 kg

Pumpe: Metz, Leistung 2500 l/min bei 8 bar

Löschwassertank: 1500 l

Besatzung: 1/8/9 (Löschgruppe)

Das LF 25 ist nahezu identisch mit einem der insgesamt vier Fahrzeuge dieses Typs, die bereits während des Krieges bei der LS-Polizei Ingolstadt im Einsatz waren. Zwei verbrannten 1944 während eines Luftangriffs in München, wo sie “überörtliche Löschhilfe” leisteten. Die zwei verbliebenen liefen bis Mitte der 60er Jahre hinein bei der FF Ingolstadt. Diese beiden Originalfahrzeuge sind seinerzeit verschrottet worden. Im Jahr 2001 konnte nach langem Suchen ein fast baugleiches Fahrzeug gefunden werden. Dieses LF 25 gelangte in den Wirren der letzten Kriegstage nach Kelheim. Ab 1945 wurde es bei der FF Kelheim eingesetzt, bis es 1969 aufgrund eines Motorschadens abgestellt wurde. In den 80er Jahren gelangte es in eine Sammlung historischer Feuerwehrfahrzeuge. Aus dieser Sammlung konnte das LF 25 durch das Kulturamt der Stadt Ingolstadt im Februar 2001 übernommen werden. Das LF 25/43 wurde in über 3300 Stunden vom ehrenamtlichen Restaurierungsteam für die „Historische Fahrzeugsammlung der Stadt Ingolstadt - Fachbereich Feuerwehrtechnik“ in den Zustand der 50er Jahre restauriert und wird als Museumsfahrzeug funktionsfähig erhalten.

 

Tragkraftspritze

Bezeichnung: Tragkraftspritze, TS 800

Fabrikat: KHD, Magirus

Typ: Einheitstragkraftspritze, ETS
Baujahr: um 1943/44

Pumpe: FP 800

Fabrikat: KHD, Magirus
Leistung: 800 l/min bei 8 bar
Gasstrahlentlüftungseinrichtung

Motor: Breuer

Typ: C 8
Zylinder: 2
Leistung: 28 PS
Hubraum: 1158 ccm

Die Tragkraftspritze befindet sich im Zustand der Nachkriegsjahre, sie ist unrestauriert.