Die Ausstellung spannt einen Bogen, der die Entwicklung des Brandschutzes in der Stadt Ingolstadt von den Anfängen bis zum Umzug in die Feuerwache an der Dreizehnerstraße im Jahr 1978 darstellt.

Wertvolle Exponate und Fahrzeuge vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert verdeutlichen anschaulich den technischen Fortschritt vom Türmerhorn und Löscheimer bis hin zur Funkkommunikation und zum Großtanklöschfahrzeug.

Dargestellt wird im Besonderen die Geschichte der Floriansjünger von der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1863 bis in die Neuzeit. Dabei wird das in der Bevölkerung tief verwurzelte Thema der Brandbekämpfung – Furcht vor Feuer ist eine der Urängste des Menschen! – ergänzt durch die Darstellung der vielfältigen Aufgaben, mit denen eine moderne Großstadt-Feuerwehr in heutiger Zeit konfrontiert wird.

War in früherer Zeit die Brandbekämpfung das nahezu einzige Einsatzgebiet der Feuerwehr, so zählen heute auch technische Hilfeleistungen aller Art, z. B. bei Gefahrgut-Einsätzen oder Umweltkatastrophen zum Aufgabenbereich.

Unterteilt ist die Ausstellung in vier chronologische Abschnitte:

  • Vom Mittelalter über die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ingolstadt und die Epoche der Industrialisierung bis zum Ende der Weimarer Republik
  • Von der Machtergreifung der Nationalsozialisten bis zum Zusammenbruch des Dritten Reiches
  • Vom Wiederbeginn in der „Stunde Null“ bis zum Wirtschaftswunder
  • Vom bayerischen Raffineriezentrum zur „jüngsten Großstadt Bayerns“